Archiv für Immobilienfinanzierung

Offene und geschlossene Immobilienfonds

Immobilienbesitz bietet zahlreiche Vorteile: Er beinhaltet Prestige, finanzielle Sicherheit und ist eine hervorragende Ergänzung des privaten Asset-Managements. Immobilien sind beispielsweise ideal geeignet, um Schwankungen am Kapitalmarkt auszugleichen. Dennoch bedeutet Immobilienbesitz Verantwortung. Das Objekt will verwaltet, gepflegt und vermarktet werden. Glücklicherweise bietet der Immobilienmarkt eine weitere Form des Immobilienbesitzes, die insbesondere für Investoren interessant ist, die weniger Interesse an der „Immobilie zum Anfassen“ haben, sondern den Immobilienbesitz aus rein ökonomischen Gesichtspunkten betrachten. Die Rede ist von Immobilien-Fonds.

Arten der Immobilienfonds

 

Diese Form der Kapitalanlage existiert in verschiedenen Versionen. Es gibt zum einen offene Immobilienfonds, die einen Einstieg auch für durchschnittlich solvente Investoren ermöglichen. Auf der anderen Seite stehen die geschlossenen Immobilienfonds, die einem sehr exklusiven Kreis ausgewählter, sehr solventer Investoren offenstehen.

Offener Immobilienfond

Offene Immobilienfonds, in die bereits ab einer Summe von etwa 50 Euro investiert werden kann, unterliegen staatlicher Aufsicht. Für sie gelten die Gesetze für Wertpapiere im Sondervermögen. Diese Immobilien-Wertpapiere werden an Börsen gehandelt, ähnlich wie Wertpapieren der Finanzmärkte. Ebenso wie beim geschlossenen Immobilienfonds besteht der gewichtigste Nachteil in den weichen Kosten, die durch die Verwaltung des Fonds entstehen – wofür der Investor mit erfahrener Verwaltung rechnen darf und keine weitere Belastung hat. Dennoch überwiegen die Vorteile des offenen Fonds bei Weitem: Durch die Streuung der Investition auf verschiedene Objekte ist Rendite von rund 5 Prozent nahezu garantiert. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, die Anteile täglich veräußern zu können.

Geschlossener Immobilienfond

Ganz anders sieht es mit dem geschlossenen Immobilien-Fonds aus. Er ist etwas für Fachleute und zugleich für solvente Investoren: Ein Einstieg ist mit 10.000 Euro möglich, empfohlen wird aber eher das Doppelte. Für Wohlhabende sind auch steuerliche Verlustzuweisungen aus dieser Immobilienbeteiligung von hohem Interesse. Geschlossene Fonds werden durch einen idealerweise sehr erfahrenen Initiator zur Investition in ein bestimmtes Objekt gegründet, üblicherweise als GmbH & Co. KG. Dieser Initiator erfüllt diverse Aufgaben wie Auswahl des Objektes oder Gründung und Konzeption der Beteiligungsgesellschaft. Auch schließt er den Fonds, wenn das Soll an Investoren erfüllt ist. Ein geschlossener Fonds investiert in Großprojekte wie prestigeträchtige Einkaufszentren. Ein wichtiges Merkmal des geschlossenen Fonds ist, dass keine kontinuierliche Ausschüttung der Rendite erfolgt, sondern die Investoren erst nach Fertigstellung und Veräußerung des Objektes ihren Gewinn erhalten.

 

Immobilienfinanzierung

Mit der eigenen Immobilie möchten sich viele Verbraucher einen Lebenstraum erfüllen. Die Immobilie ist zweifelsfrei eine gute Form der Altersvorsorge. Außerdem schafft sie Unabhängigkeit und Raum für die Zukunft. Jeder Immobilienbesitzer kann seine eigenen Wünsche und Vorstellungen realisieren, wenn er eine Immobilie baut oder kauft. Problematisch wird es bei vielen Menschen jedoch, wenn es um die Finanzierung der Immobilie geht. Den meisten Verbrauchern fehlt nämlich das nötige Kapital, um die Immobilie aus eigener Kraft zu finanzieren. Aus diesem Grund sind viele Menschen auf Fremdkapital angewiesen. Dieses Kapital kann in der Regel ohne Probleme bei Kreditinstituten aufgenommen werden. Bei der Aufnahme einer Baufinanzierung sollten Interessenten jedoch einige Dinge beachten. So stellt sich bei den meisten Menschen die Frage, wie hoch die Tilgung sein sollte. Außerdem wissen viele Kunden nicht, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, eine Baufinanzierung aufzunehmen. Die größte Frage ist jedoch, welche Kreditsummen eigentlich aufgenommen werden können.

Das sollten Verbraucher bei einer Immobilienfinanzierung beachten

Der Wunsch einer eigenen Immobilie kann in der Regel nur durch die Aufnahme von Fremdkapital finanziert werden. Kunden, die bei der Bank eine Finanzierungsanfrage stellen, sollten sich in erster Linie über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Eine Immobilie kann auf der einen Seite ganz klassisch über Annuitätendarlehen finanziert werde. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, Tilgungsaussetzungsdarlehen zu wählen. Tilgungsaussetzungsdarlehen werden in der Regel in Kombination mit einem Bausparvertrag abgeschlossen. Es ist außerdem möglich, die Baufinanzierung direkt über die Bausparkasse abzuschließen. Außerdem haben viele Menschen die Möglichkeit, Fördermittel von der Kreditanstalt für Wiederaufbau zu bekommen. Im Optimalfall bringen Darlehensnehmer ca. 25 % Eigenkapital in die Finanzierung ein.

Die meisten Interessenten können im Rahmen der Finanzierungsanfrage nicht einschätzen, wie hoch die Kreditmittel sein sollten, die sie aufnehmen können. Grundsätzlich sollte die Darlehenshöhe so gewählt werden, dass die Finanzierung in 20-30 Jahren zurückgezahlt werden kann. In diesem Zusammenhang spielt natürlich die Höhe der Tilgung eine große Rolle. Die Höhe der Tilgung sollte sich am Einkommen orientieren. Verbraucher können sich bei der Tilgungshöhe an zwei Aspekten orientieren. Die Tilgung sollte ungefähr so hoch sein, wie die bisherige Kaltmiete. Sie sollte jedoch maximal 30 % des Einkommens ausmachen. Wer sich an diesen Werten orientiert, wählt eine optimale Tilgungsrate und bekommt bei der Rückzahlung keine Probleme.

Zukunftsinvestition – Immobilie

Bei der momentanen Lage am Kapitalmarkt bleibt es nach wie vor sehr attraktiv Investitionen zu tätigen, die nicht von der Geldwirtschaft abhängig sind. Neubauten und Denkmalimmobilien sind daher sehr interessante Kapitalanlagen. Bei einer unsicheren Wirtschaft können sie durch eine Immobilie als Kapitalanlage Sicherheit beibehalten. Eine Immobilie bietet ihnen stets eine solide Investition in ihre Zukunft.

Derzeit zeigt sich die Zinssituation für eine solche Investition als günstig. Allerdings sollten sie nicht blind eine Immobilie kaufen, um Sicherheit zu erlangen, sondern genau über Ihre Investition nachdenken. Denn beim Immobilienkauf gibt es einiges zu beachten. Die Finanzierung einer Anlageimmobilie sollten Sie mit einem Experten besprechen und sich beraten lassen. Möchten Sie die Immobilie nicht selbst nutzen, sondern vermieten, sollte die Bonität der potenziellen Mieter ausreichend geprüft werden, bevor ein Mietvertrag zustande kommt.

Doch zunächst stellt sich die Frage, in welcher Lage eine Immobilie erworben werden soll. Einer der wichtigsten Faktoren stellt die Bevölkerungsstruktur dar. Denn diese lässt auf die dauerhafte Vermietbarkeit der Immobilie schließen. Dabei sind auch die Wirtschaftskraft sowie die Infrastruktur der Region von großer Bedeutung. Es sollte sich um eine insgesamt attraktive Wohnregion handeln.

National betrachtet zeigt sich Bayern als einer der attraktivsten Wohnregionen. Das liegt nicht nur an ausgeprägten Wirtschaftsregionen, sondern auch an besonderen Immobilien. In Bayern finden Sie edle Sanierungsobjekte ebenso wie sensationelle Neubauten. Wohnprojekte wie „The Seven“ in München zeigen Exklusivität, wie sie es sich kaum vorstellen können. Auch die Metropolregion Nürnberg hat besondere Immobilien in einer starken Region zu bieten. Das Immobilienprojekt „Die Nordstadtgärten“ wird ähnliche Exklusivität mit sich bringen. Ein neues grünes Viertel mit Luxus-Wohnraum wird in Form der Nordstadtgärten auf dem ehemaligen Tucher-Gelände in Nürnberg unweit der Innenstadt entstehen. Entdecken sie weiter exklusive Immobilienprojekte.

Niedrige Zinssätze und Finanzmarktturbulenzen fördern den Trend zum Bau eines Eigenheims

Für deutsche Bauherren und Immobilienkäufer dürfte sich der Trend aus 2011 fortsetzten und zu einer steigenden Nachfrage nach Immobilien führen. Dabei spielen besonders die günstigen Baufinanzierungszinssätze eine Rolle. Die niedrigen Baufinanzierungszinssätze ermöglichen nun auch für Verbraucher, die sich zuvor nicht trauten, beste Voraussetzen die Eigenheimfinanzierung, doch zu verwirklichen. Hinzu kommt, dass Anleger aufgrund der sinkenden Geldwertstabilität des Euros, Immobilien als inflationssichere Anleihen bevorzugen.

Allerdings sollten sich Verbraucher schon zu Beginn des Jahres mit einer Finanzierung befassen: „Bei den Baufinanzierungssätzen besteht kaum noch Spielraum nach unten, während Immobilien zunehmend teurer werden, besonders in gefragten Lagen und Städten“, so Jan Schust, Vorstand von Tarifcheck24.

Trotz der günstigen Baufinanzierungszinssätze und der steigenden Nachfrage nach Wohnimmobilien, sollte die Verwirklichung des Eigenheims mit entsprechender Sorgfalt vorbereitet werden. Schust rät: „Bauherren sollten bedenken, dass die Differenzen zwischen den verschiedenen Baufinanzierungsangeboten über die gesamte Laufzeit gerechnet ohne weiteres viele tausend Euro ausmachen können.“

Um Bauherren eine Planungssicherheit zu bieten und langfristig vom niedrigen Zinsniveau zu profitieren, ist es sinnvoll auch schon über eine Anschlussfinanzierung nachzudenken. Hierbei bietet sich zum Beispiel ein Forward Darlehen an. Das Forward Darlehen ist ein Annuitätendarlehen, das die Möglichkeit einräumt, Zinssätze Monate oder Jahre vor dem Laufzeitbeginn festzulegen. Für Bau-Finanzierer ergibt sich hieraus die Möglichkeit, von den aktuell niedrigen Zinsen bei der Anschlussfinanzierung zu profitieren.