Tipps für Wohnungseigentümer bei der Mieterauswahl

Die Nachfrage nach Wohnungen, vor allem in Ballungsräumen ist ungebrochen. Der Wohnungseigentümer kann oft aus einem riesigen Pool aus Bewerbern wählen und hat dabei die Qual der Wahl. Die folgenden Tipps sollen helfen, die größten Hürden bei der Mieterauswahl zu umgehen.

Sollte der Wohnungseigentümer einen Makler beauftragen

Die Frage, ob man für die Vermarktung der Wohnung einen Makler engagiert oder nicht ist nicht gerade zuletzt durch die Politik angestoßene Diskussion relevanter denn je. Da es sich bisher jedoch noch um einen Gesetzesentwurf handelt, soll der Punkt aktuell noch außer Acht gelassen werden.

Generell gilt, dass bei einem erfolgreichen Vertragsabschluss eine Provision (Courtage) an den Makler gezahlt wird. Diese ist für gewöhnlich vom Mieter zu übernehmen. Demnach entstehen für den Eigentümer/ Vermieter keine Nachteile und kein zusätzlicher Aufwand.

Jedoch kann diese Courtage, die i.d.R. etwa zwei Monatskaltmieten beträgt, potenzielle Mieter abschrecken. Wiedermal zeigt sich, wie wichtig die Lage eine Immobilie ist. In Gebieten mit niedriger Nachfrage kann die Courtage mitunter ein Grund für eine längere Dauer bis zur Vermietung sein. In Großstädten und Ballungsräumen gilt eine Courtage jedoch inzwischen eher als Standard und wird von den meisten Mietern hingenommen.

Bonitätscheck als Hilfe für den Wohnungseigentümer

Sobald man einen Pool an Bewerbern zusammen hat, gilt es den geeignetsten auszuwählen. Ein Aspekt der dabei behilflich ist, ist der Bonitätscheck. Dieser wird von externen Dienstleistern angeboten. Die bekanntesten sind die Schufa und Arvato. Alternativ kann man die Mietinteressenten bitten, ihre eigene Auskunft vorzulegen

Auch hier kann ein Makler behilflich sein. Dieser hat oft bereits Erfahrungen und bezüglich eines Bonitätschecks gesammelt. Eine Auskunft schützt zwar nicht komplett vor einem Mietausfall. Jedoch kann sich der Wohnungseigentümer so einen ersten Überblick verschaffen und ungeeignete Kandidaten von vornerein aussortierten. Einen genaueren Eindruck kann man sich anschließend bei einem persönlichen Gespräch verschaffen.

Abschließende Tipps

Häufig kann die Beauftragung eines Maklers vieles für den Wohnungseigentümer erleichtern. Ein Makler kann alle wichtigen Aufgabe die bei einer Vermietung anfallen übernehmen. Durch seine Berufserfahrung kann er potenzielle Mieter oft schneller überprüfen und überprüfen und eine Aussage darüber treffen, ob ein Mieter geeignet ist oder nicht.

Des weiteren übernimmt dieser neben der Inserierung in die gängigen Immobilienportale auch die nötigen Checks und die korrekte Gestaltung von Mietverträgen.

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